Diagnosestellung

Nicht nur die technische Seite der heutigen modernen Labordiagnostik verändert die Medizin. Das Arbeiten mit der Gesamtthematik der Diagnostik aus dem Labor, wie wir es praktizieren, verändert fast täglich sowohl die Methodik ansich, als auch die daraus resultierenden thearpeutischen Konsequenzen. Ungeheure Flexibilität ist also notwendig - und damit ist die Thematik der modernen Labordiagnostik, wenn sie sich am Patienten orientiert und nicht alleine an einzelnen, sich schnell ändernden Parametern, die beste "humane" Lehre.

Im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Krankheit sind viele Veränderungen bereits symptomarm, latent vorhanden oder bereiten sich bereits vor. Das heisst, es zeigen sich zunächst weder körperliche, seelische noch geistige oder gar soziale Veränderungen im Umfeld des Menschen. Und hier wird erst die Korrelation zwischen Gesundheit und Krankheit, bzw. subjektivem Wohlbefinden und objektivem Laborbefund deutlich. Denn es lässt sich nun erst erkennen, in wie weit das "Idealbild" der objektiven Gesundheit annähernd erreicht wird oder von diesem abweicht.

Um zu einer Diagnose kommen zu können, prüfen wir mittels systematischer Anamnese die Symptomatologie der Erkrankung, die einzelnen Symptome des Patienten. Hierbei helfen uns Leitsymptome, die von der Vermutung eines Syndroms zu einer Diagnostik der Organsysteme führen. 

Dabei ist stets zu beachten, dass jede Anamnese immer subjektiver Natur ist, wir in der Regel in 70% der Fälle zwar zu einer Diagnose kommen, diese alleine jedoch bis zu 40% der Fälle fehlerhaft ist!

Die labortechnische Diagnostik gewinnt durch naturheilkundlich orientierte Praxen nicht nur mehr und mehr an Boden, sie ist auch im besten Sinne eine präventive und im obigen Sinne "objektive" Diagnostik.