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Ausgehend von der befruchteten Eizelle über die Zelldifferenzierung bis hin zu hochspezialisierten Organzellen einerseits und der Anpassung des Körpers an seine Umgebung (Umwelt) und sein Lebensstil bis hin zu Erkrankungen, unterliegen epigenetischen Regulationen. Diese Regulation ist entscheidend für eine Reihe von Prozessen (s.o.), so z.B. auch in den biochemischen Prozessen im Stoffwechselgeschehen.

Die Dynamik der epigenetischen Regulation verhilft unserem Körper insgesamt sich auf Veränderungen in der Umwelt (z.B. durch Toxine oder auch klimatische Veränderungen, auch Stress und psychische Belastungen) einzustellen, um so die Lebensgedingungen des Körpers anzupassen. Wir nenen das "epigenetische Erfahrungen", die mit den gespeicherten Informationen der DNA-Sequenzen verknüpft werden.

So können zum Beispiel epigenetische Veränderungen an der DNA zu Modulierungen an den Methylgruppen des Cytosins erfolgen. Andere Mechanismen sind z.B. Modifizierungen an den Phosphat- und Acetylgruppen. Diese führen häufig zu Veränderungen an den Histonen und beeinflussen damit das Abschreiben der korrekten DNA-Informationen in RNA.

Alle diese epigenetischen Veränderungen können wir unter Umständen sogar an unsere Nachkommen weitergeben, ähnlich wie das fehlerhafte Kopieren der DNA bei der Zellteilung (Mutationen).

Solche epigenetischen Veränderungen führen sehr viel häufiger als Mutationen zu schwereren Erkankungen, als bislang vermutet, sind jedoch durch eine geeignete Therapie potentiell reversibel.

Das Epigenom wird dabei aber auch durch andere Lebensfaktoren verändert:
durch Rauchen, Drogen, zu viel Alkohol, Stress, Ernährung, sportliche Betätigungen, "Reinigungskraft" der Zellen (Autophagie) und durch viele, sehr viele begleitende, biochemische Prozesse innerhalb der Zelle und vor allem durch Toxine.

ZIEL DES IGL LABORS ist es, zu erforschen, welche Toxine aus der Umwelt (aus der Nahrung und Zusatzstoffen, durch Einatmen, am Arbeitsplatz, aus dem Wasser, durch Kosmetika uns vielen anderen potentiell toxischen Quellen) unser Epigenom verändern. Daraus resultierende Erkrankungen (neurologische Erkrankungen, Krebs, Autoimmunprozesse und viel mehr) möchten wir mit dem Arzt in der Praxis durch eine sinnvoll abgestufte Diagnostik Hilfe anbieten. Mit modernster Technik und hochem wissenschaftlichem Niveau stehen wir Ihnen zur Seite!

Das IGL Labor hat die Epigenetik aus dem Elfenbeinturm der reinen Forschung in eine klinische Routine gebracht, die für den Arzt anwend-, interpretier- und nachvollziehbar geworden ist.

So umfasst unser Analysenspektrum (Auswahl) zum Beispiel bei chronischem Fatique-Syndrom, muskulären Beschwerden oder chronischen Schmerzen, "Burn-out", "foggy brain", ect.

  • DNA Addukte
  • cfDNA
  • NAD
  • ATP profil

Für einen speziellen Lymphozyten Transformations Test, der eher die prädiktive, toxikologische denn alleine die immunologische Seite beleuchtet

  • LTT bis 12 Parameter und bis 24 Parameter
  • optional mit einem Toxikologie-Panel (z.B. Pilzgifte, Schwermetalle, Pestizide, ect)

Antioxydantien- und Entgiftungssystem

  • SOD 1-3
  • Glutathion-Panel

Fette, Lipide, Fettsäuren

  • Cardiolipin
  • Phosphatidylcholin

Oftmals ist aber die Ursache eines Symptoms oder die Ursachen einer Erkrankung nicht klar, so bieten wir vorgefertigte Profile an, die wir nach Erkrankungen bzw. Symptomenkomplexe bereits vordefiniert haben.