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Im Laufe unseres Lebens prägen epigenetische Prozesse unsere Entwicklung und ermöglichen es uns an eine sich ständig ändernde Umwelt anzupassen.
Das Erkennen und Verstehen umweltbedingter epigenetischer Veränderungen, die auch zu gesundheitlich nachteiligen Ergebnissen führen können, ist für den Schutz unserer Gesundheit von entscheidender Bedeutung, auch und gerade im Hinblick auf die Erkrankungen des 21. Jahrhunderts.

Das IGL Labor untersucht daher das derzeitige Verständnis epigenetischer Mechanismen im Lebenszyklus von Menschen, bewertet die aktuellen Hinweise auf umweltinduzierte epigenetische Toxizität in menschlichen Zellen und hällt die Forschungsergebnisse und Implikationen dieses Wissens  der toxikologische Regulierung für die Gesundheit für Ärzte bereit.

Viele hundert Studien haben diese Toxizität untersucht, jedoch haben relativ wenige eine mechanistische Assoziation zwischen spezifischen Umwelteinflüssen, epigenetischen Veränderungen und ungünstigen gesundheitlichen Ergebnissen in menschlichen Körperzellen auch praktisch nachgewiesen.

Eng verknüpft mit unseren Routine\- und Forschungsergebnissen, die wir auch mit amerkikanischen Institutionen abgleichen und in einer eigenen Datenbak verarbeiten, ist dieser Aspekt der Forschung ein Präzedenzfall für die Existenz umweltbedingter epigenetischer Toxizität, während der übrige Teil der internationalen Forschung der Evidenz größtenteils aus explorativen In\-vivo\-Hochdosis\-Studien besteht.
Folglich gibt es weltweit eine Anerkennung dieses Phänomens und eine Diskussion darüber, wie man weitere wissenschaftliche Forschung zu einem größeren mechanistischen Verständnis der umweltbedingten epigenetischen Toxizität beim Menschen führen und relevante Forschungsergebnisse in geeignete regulatorische Richtlinien für einen wirksamen Schutz der Gesundheit übertragen kann.
An dieser Stelle ist unser Anknüpfpunkt exakt beschrieben, denn wir fassen die routinediagnostischen Ergebnisse aus unserer Arbeit zusammen und untersuchen in täglichen Ergebnissen ob und welche Regulationsmechanismen eine epigenetische Evidenz zeigen.