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Neben der üblichen Lichtmikroskope im Laboratorium, auf die wir nicht verzichten können, ermöglicht die hochmoderne Konfokalmikroskopie durch eine zweistufige, vergrößernde Abbildung eine Detailbetrachtung des Objekts. Bei dieser Abbildung weist die Optik des Mikroskops eine endliche Tiefenschärfe auf, ähnlich wie bei der (verkleinernden) Abbildung mit einem Fotoapparat. Das heißt, das Bild des Objekts ist eine Überlagerung aus einer scharfen Abbildung der Punkte in der Fokalebene und einer unscharfen Abbildung von Punkten außerhalb der Fokalebene, die aber von dem Detektor (Auge, Kamerazeile) noch als „scharf“ erkannt werden. Diese Tiefenschärfe verhindert eine Auflösung von Objektdetails in axialer Richtung. Die konfokale Abbildung reduziert diesen Tiefenschärfebereich extrem und ermöglicht auch in axialer Richtung virtuelle optische Schnitte durch das Objekt mit entsprechenden Detailinformationen. Der Trick ist eine Punkt-zu-Punkt-zu-Punkt Abbildung.

Kurz gesagt: Mit dieser Technik können wir uns extrem detailiert die Membranen an der lebenden Zelle anschauen und untersuchen. Dies führt zu einer enormen Wissens- und Erkenntniserweiterung lebendiger Vorgänge, die wir in der Epigenetik und für den Menschen zu Therapieansätzen benötigen.

Wir unterstützen zudem Open Source Projekte, die sich mit Konfokalmikroskopie befassen, um Kolleginnen und Kollegen z.B. in den Afrikanischen Staaten die Chance zu geben, unseren Wissensvorsprung zu teilen und dort vor Ort in Projekte einfließen zu lassen. Bedingungslos, kostenfrei, für die Wissenschaft und den Dienst am Menschen.