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Therapiekonzept bei Krebs-Patienten

Es gibt keine "spezifischen, epigenetischen Medikamente", wohl aber ein paar, welche die DNA-Methylierung, Histonmodifikation und micro-RNAs direkt zu beeinflussen im Stande sind. Diese Therapien sind sehr individuell zu verwenden, da sie nicht bei jedem Tumorpatienten mit den gleichen tumorassoziierten, epigenetischen Veränderungen vereinheitlicht sind.

In Deutschland ist u.a. der Histon-Deacetylase-Hemmer Panobinostat in einer Kombinationstherapie bei rezidivierendem oder therapierefraktärem multiplem Myelom zugelassen. Für das myelodysplastische Syndrom, die chronisch myelomonozytären Leukämien und der akuten myeloischen Leukämie, sind die DNA-Methyltransferaseinhibitoren 5-Azacytidin und Decitabin (5-Aza-2'-desoxycytidin) zugelassen. 

Hierbei sind jedoch zum Teil erhebliche cytotoxische Effekte hinzunehmen, da die DNA-Methyltransferaseinhibitoren relativ unspezifisch auf die genomweite DNA-Methylierung einwirken.

Ein erhebliche wichtigere Säule in der begleitenden Therapie bei Krebs, Autoimmunprozessen, Inflammation und chronischem, toxinbedingten CFS, sind vor allem aus der Gruppe der Phospholipide das Phosphatidylcholin (kein Lecitin!) sowie eine Reihe von wichtigen Mikronährstoffen und Vitamine, bei denen wir Ihnen helfen können, einen möglichen, therapeutischen "Stufenplan" zu erstellen.